WIM03 Test - Folgefehler?

...angefangen hat alles mit Zählen, Messen und Berechnen...

WIM03 Test - Folgefehler?

Beitragvon Rennmaus82 » 24.01.09 22:46

Hallo Leute,

was denkt ihr, wie meine Chancen stehen, wenn ich zu Beginn der Komplexaufgabe eine falsche Gleichung aufgestellt habe und mit dieser all meine Lösungen hergeleitet habe - dass es dann Folgefehler gibt?

Liebste Grüße, die Rennmaus :(
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Beitragvon dnitsche » 24.01.09 23:42

Hi,

Ich denke Du bekommst dann warscheinlich nur einen Abzug für den falschen Ansatz. Also wenn eine Unteraufgabe 8 Punkte gibt fehlen halt die 2-3 Punkte für den richtigen Ansatz.

Grüße
Denis
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Beitragvon AlexR » 25.01.09 12:34

Hallo,

als ich meine WIM03 Prüfung hatte kam nach dem Seminar eine Mitstudentin zur nochmaligen Prüfung (sie kam nur zur Prüfung, das Sie wiederholen musste).

Wir wollten natürlich wissen, warum Sie durchgefallen sei usw...

Sie hat erwähnt, dass sie bei 2 großen Aufgaben einen falschen Ansatz gerechnet hatte, dann allerdings richtig weiter gerechnet hatte. Da sie dies bei der Klausureinsicht festgestellt hat, hat sie Beschwerde eingereicht und ihr gegenüber sei folgende Aussage getroffen worden.

"Wenn der Ansatz falsch ist, wird die komplette Aufgabe mit 0 Punkten gewertet - wir sind ja hier nicht mehr im Abi, wo der Lehrer dann mit falschen Werten weiterrechnet - es muss schließlich ein Unterschied vom Schwierigkeitsgrad zw. ABI und Studium liegen. Wenn Sie später in einem Unternehmen einen eine wichtige Entscheidung in den Sand setzen, weil Sie die falsche Herangehensweise gewählt haben, ist auch das ganze Projekt zum Scheitern verurteilt"

Das war jetzt ungefähr mein Gedächtnisprotokoll zur Ihrer Aussage.
Keine Ahnung, in wie weit das offiziell ist - vielleicht hat Sie sich vor uns auch nur geschämt, weil sei durchgerasselt ist und wollte sich so rechtfertigen. Für mich klang es jedoch überzeugend...
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Beitragvon dnitsche » 25.01.09 12:53

Hi Alex,

AlexR hat geschrieben:"Wenn der Ansatz falsch ist, wird die komplette Aufgabe mit 0 Punkten gewertet


Hui ist ja hart dann werden die Dinger ja doch strenger korrigiert. Bei mir im Seminar meinte der Dozent wenn er es korrigieren müsste würde er warscheinlich Punktabzug für den falschen Ansatz geben.

Grüße
Denis
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Beitragvon Toby66 » 26.01.09 12:48

Hallo zusammen,

wenn ich mich nicht täusche, sind beide Möglichkeiten gleichzeitig richtig. Einerseits: Wenn der Ansatz falsch ist und man zu einem falschen Ergebnis kommt, könnte man diese ganze Teilaufgabe als "falsch" werten, auch wenn der Rechenweg in sich dann stimmt. Der Punkt ist ja: es kann ja sein, daß man durch den anderen Ansatz auch einen viel einfacheren Rechenweg (ohne beabsichtigte Stolperfallen) hat. Insofern erscheinen mir auch 0 Punkte plausibel.

Muß man dann mit diesem Ergebnis weiterrechnen (was ja dann leider falsch sein muß), dann wäre für den weiteren Rechenweg in einer neuen Teilaufgabe wieder extra zu werten. Da wird es dann vermutlich auch nur Teilpunkte geben, weil das Ergebnis zwangsweise auch falsch sein muß.

Ganz haarig wird es, wenn man am Zwischenergebnis schon sehen kann, daß das Ergebnis falsch sein muß - beispielsweise wenn negative Zahlen herauskommen, wo das schlichtweg unmöglich ist (eine negative Produktion oder ähnl.). Da wäre meine Empfehlung: Extra dazuschreiben, daß man bemerkt hat, daß das Ergebnis falsch sein muß, und mit "fiktiven" Zahlen (notfalls schätzen) weiterrechnen. Geht dann ja nicht anders. Aber unbedingt DAZU SCHREIBEN.

Bei einer meiner Klausuren war es auch so, daß im zweiten Teil der Aufgabe ausdrücklich stand: "Bitte rechnen Sie mit folgenden Werten weiter:" Da gab es somit auch kein Problem.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon SebastianMA » 26.01.09 13:02

AlexR hat geschrieben:"Wenn der Ansatz falsch ist, wird die komplette Aufgabe mit 0 Punkten gewertet - wir sind ja hier nicht mehr im Abi, wo der Lehrer dann mit falschen Werten weiterrechnet - es muss schließlich ein Unterschied vom Schwierigkeitsgrad zw. ABI und Studium liegen. Wenn Sie später in einem Unternehmen einen eine wichtige Entscheidung in den Sand setzen, weil Sie die falsche Herangehensweise gewählt haben, ist auch das ganze Projekt zum Scheitern verurteilt"

Das ist ja mies. Steht auch nix in der Prüfungsordnung dazu?
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ach herje

Beitragvon Rennmaus82 » 26.01.09 17:29

hui, mir wird es schlecht ;-) aber wahrscheinlich sollte ich abwarten, kann ja eh nix mehr ändern. Sinnlose Dinge sind nicht rausgekommen, aber wenn bei der Erlösfunktion das Quadrat am x fehlt, dann ist die Gewinnfunktion schon mal falsch ganz zu schweigen von der Zeichnung der Gewinnfunktion... Eiii... Naja, ich muss halt abwarten... Liebste Grüße
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Re: ach herje

Beitragvon dnitsche » 26.01.09 17:37

Rennmaus82 hat geschrieben:aber wahrscheinlich sollte ich abwarten, kann ja eh nix mehr ändern.


Jupp einfach abwarten. Evtl. wird die Note sogar besser als erwarted. :wink:
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Beitragvon realelninio » 08.02.10 12:33

@ Rennmaus

Die ganze Sache ist zwar schon ein Jahr her, ich frag aber trotzdem wie dies mit der Klasur und dem Folgefehler ausgegangen ist :?:
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... eine 1,7

Beitragvon Rennmaus82 » 08.02.10 19:44

ist damals rausgekommen. Ich hatte glaub ich bei der Erlösfunktion nur x statt x^2. Zumindest habe ich mir das stark eingebildet ;-) von daher denke ich, dass es durchaus Folgefehler gab.
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Beitragvon realelninio » 08.02.10 20:55

Sorry, das ich nochmal frage, aber irgendwie hab ich da jetzt keine Antwort rauslesen können. :|
Hattest du nun nen Fehler gemacht und mit dem Fehler weitergerechnet :?:
Hat dir der Korrektor dies nachgesehen :?:
Oder war nun gar kein Fehler von dir drinnen :?:
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Beitragvon Rennmaus82 » 10.02.10 22:56

... wie gesagt: ich hatte eine falsche funktion aufgestellt und mit der die gesamte komplexaufgabe gerechnet. da ich mit einer 1,7 rausgegangen bin, gehe ich stark davon aus, dass es folgefehler gab, ich habe nie in die klausur gesehen, warum auch bei der note ;-)
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